Satzung

Satzung

E U R O P E A N – G R O U P – C A T – A S S O C I A T I O N e. V.

AMTSGERICHT DORTMUND VR 5492 -1-

§ 01

Die EUROPEAN GROUP CAT ASSOCIATION (EGCA) ist die Nachfolgeorganisation der Euro Gus Cat Association, die am 06.02.1994 in St. Petersburg (Russland) als nicht rechtsfähige Interessengemeinschaft gegründet wurde. Entsprechend dem Europäischen Übereinkommen zum Schutz von Heimtieren, das nur in Ländern der Europäischen Union Gültigkeit besitzt, wurde am 01.12.2001 in Dortmund eine offizielle Nachfolgeorganisation mit dem jetzigen Namen „EUROPEAN GROUP CAT ASSOCIATION“ gegründet die als rechtliche Vereinigung ins Vereinsregister Dortmund eingetragen werden soll.

Ihr Wirkungsbereich umfasst alle Mitgliedsstaaten der Europäischen Union und soweit rechtlich möglich, auch alle anderen europäischen Staaten.

Sitz der EGCA ist Dortmund. Gerichtsstand der EGCA ist am jeweiligen Wohnsitz des Geschäftsführenden Präsidenten.

Der Verein wird im Sinne des § 26 BGB gerichtlich und außergerichtlich vom Geschäftsführenden Präsidenten, oder vom Generalsekretär vertreten. Zur rechtmäßigen Vertretung genügt jeweils eine Unterschrift.

§ 02

Die EGCA ist der Zusammenschluß juristischer und natürlicher Personen die in einem Land der Europäischen Union beheimatet sind. Sie werden nachfolgend EGCA Mitglied genannt.

§ 03

Ziel und Zweck der EGCA ist, Zucht- und Ausstellungsrichtlinien mit entsprechenden Übergangszeiten neu hinzukommender Mitglieder so abzustimmen, daß die Mitglieder der einzelnen EGCA Vereine in ganz Europa entsprechend dem Europäischen Tierschutzgesetz nach gleichen Bedingungen arbeiten können. Hierzu gehört auch die zentrale Erfassung aller Zwingernamen, die Anerkennung der jeweiligen Standards der verschiedenen Internationalen Dachorganisationen wie z.B. GCCF, S.C.F.F., TICA, CFA, FIFe usw., die Koordination von Ausstellungsterminen und deren gegenseitige Bekanntgabe entsprechend der jeweiligen Möglichkeiten, sowie die Anerkennung, Unterstützung und Förderung der Richterorganisation EURO GROUP JUDGE ORGANIZATION (EGJO).

Über die Zulassung neuer Rassen entscheidet ausschließlich das zuständige Gremium der EGJO. Diese Entscheidung ist für die EGCA verbindlich.

Die EGJO (EUROPEAN GROUP JUDGE ORGANIZATION) ist eine ständig bestehende Kommission, der ausschließlich vom Vorstand berufene Richter, insbesondere Allbreed Richter angehören. In diese Kommission können auch Richter anderer Organisationen berufen werden.

Die EGJO ist zuständig für das Ausbildungsprogramm zukünftiger Richter, für die Vorbereitungen von Richterexamen, die Überprüfung eingereichten Richterzeugnisse von Richtern aus anderen Organisationen etc.

Vorsitzender der EGJO ist der jeweils amtierende Richterobmann der EGCA.

Um die Aussteller nicht mit noch mehr Standards zu verunsichern erstellt die EGCA nur für neue Rassen die noch bei keiner anderen Organisation anerkannt sind eigene Standards. Die Anerkennung neuer Farben bei bereits bestehenden Standards behält sich die EGCA vor, wie z.B. Bengal blau, Cinnamon und Fawn bei Norwegischen Waldkatzen etc.

(Das Registrieren von Zwingernamen kann entfallen, wenn ein Verein, einem unabhängigen Zentralregister angeschlossen ist)

§ 04

Jede juristische und natürliche Person kann die Mitgliedschaft beantragen. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand der EGCA mit einfacher Mehrheit.

§ 04a

Die EGCA unterscheidet zwischen Stimmberechtigten Mitgliedern und assoziierten Mitgliedern. Assoziierte Mitglieder können auch in einem Staat außerhalb der Europäischen Union beheimatet sein, haben die gleichen Rechte, sind aber nicht Stimm- und auch nicht wahlberechtigt, müssen aber wie die offiziellen EGCA Mitglieder das EGCA EMBLEM in allen offiziellen Papieren, z.B. Stammbäumen, Urkunden, Katalogen etc. führen.

§ 04b

Die EGCA erhebt so lange ein Sponsor vorhanden ist keine Gebühren, kann aber dann, wenn ein Sponsor nicht zur Verfügung steht, mit einfacher Mehrheit des Vorstandes Umlagen beschließen, die zur Kostendeckung notwendig sind.

§ 05

Der Austritt aus der EGCA muß dem Generalsekretär mit eingeschriebenem Brief oder Telefax mitgeteilt werden. Der Austritt ist jederzeit möglich.

§ 06

Ab Austrittserklärung darf das EGCA Emblem nicht mehr verwendet werden.

§ 07

Der Ausschluss eines Mitgliedsvereins aus der EGCA kann erfolgen, wenn der Vorstand eines anderen EGCA Mitgliedsvereins dies unter Angabe von Gründen beim Generalsekretär der EGCA per Einschreiben oder Telefax beantragt. Dem auszuschließenden Mitglied ist unter Terminsetzung per Einschreiben oder Telefax eine angemessene Frist zur schriftlichen Gegendarstellung einzuräumen. Antrag und Gegendarstellung sind allen EGCA Mitgliedern zur Meinungsbildung zugänglich zu machen. Unter gleichzeitiger Fristsetzung entscheidet dann die Mehrheit der abgegebenen Stimmen über den Ausschluß bzw. Ablehnung des Antrages. Nicht oder nicht rechtzeitig abgegebene Stimmen werden als Zustimmung zum Ausschluß gewertet.

§ 08

Die Organe der EGCA sind

  1. der Vorstand, bestehend aus:
    1. dem Geschäftsführenden Präsidenten
    2. dem Generalsekretär
    3. dem Richter Obmann
  2. die Delegiertenversammlung (pro EGCA Mitglied eine Stimme)

Der Geschäftsführende Präsident (Gründer der EGCA), Herr Jürgen Stein, wird auf Lebenszeit gewählt. Die Wahl eines neuen Geschäftsführenden Präsidenten muss nur dann erfolgen, wenn dieser freiwillig das Amt zur Verfügung stellt, so wie bei dessen dauernder Verhinderung durch Krankheit, oder durch Tod.

Die nachfolgenden Geschäftsführenden Präsidenten werden jeweils auf fünf Jahre, mit einfacher Stimmenmehrheit gewählt.

Unabhängig von einer Vereinszugehörigkeit hat der Geschäftsführende Präsident eine Stimme, um mögliche Pattsituationen bei Abstimmungen bereinigen zu können.

Der Generalsekretär und der Richterobmann werden von den Organen der EGCA Mitglieder bzw. deren offiziellen Delegierten auf der Delegiertenversammlung mit einfacher Mehrheit gewählt. Delegierte/r sind der Präsident bzw. die Präsidentin eines Mitgliedsvereins, oder eine vom Verein bevollmächtigte Person. Die Wahl kann auch mittels Eingeschriebenem Brief oder per Telefax an den Generalsekretär nach Fristvorgabe durch den amtierenden Vorstand erfolgen. Der Generalsekretär und der Obmann werden jeweils für fünf Jahre gewählt.

§ 10

Bei Ausscheiden des Generalsekretärs und/oder des Obmanns, besetzt der Geschäftsführende Präsident diese Ämter bis zur nächsten offiziellen Wahl kommissarisch.

§ 11

Die Geschäftsstelle hat ihren Sitz stets im Heimatland und am Wohnort des Geschäftsführenden Präsidenten.

§ 12

Der Geschäftsführende Präsident vertritt die EGCA in allen Belangen nach innen und außen.

Der Generalsekretär kann die Aufgaben des Geschäftsführenden Präsidenten nur dann übernehmen, wenn Umstände nach § 08 dieser Satzung den Ausfall des Geschäftsführenden Präsidenten anbelangend zum Tragen kommen.

§ 13

Der Generalsekretär koordiniert Aufgaben und Arbeiten unter den EGCA Mitgliedern. Er ist überdies zuständig für die Verwaltung möglicher EGCA Gelder etc. Ihm obliegt auch der gesamte Schriftverkehr.

Bei absehbaren Ausfällen des Geschäftsführenden Präsidenten, z. B. durch Krankheit, übernimmt der Generalsekretär vorübergehend dessen Aufgaben.

Der Richterobmann registriert, falls erforderlich die Zwingernamen, erstellt die EGCA Richterlisten, ist zuständig für das Ausbildungsprogramm zukünftiger Richter, beruft Seminare für Genetik, Standards etc. ein, ist zuständig für die Zucht- und Ausstellungsrichtlinien, sowie für die Pflege der Homepage der EGCA in Zusammenarbeit mit dem jeweiligen WEB Service.

§ 14

Alle anfallenden Kosten (Druckaufträge, Porto, Miet- und Telekommunikationskosten, Rechnungen für Übersetzungen etc. müssen mit Quittungen belegt und von Zeit zu Zeit – je nach Kostenanfall allen EGCA Mitgliedern zu gleichen Teilen in Rechnung gestellt werden wenn kein Sponsor vorhanden ist.

§ 15

Alle Mitglieder haben das Recht, die von der EGCA angebotenen Leistungen in Anspruch zu nehmen. Im Einzelfall speziell anfallende Kosten, muss der jeweilige Auftraggeber nach Rechnungsstellung, selbst zahlen.

§ 16

EGCA Mitglieder sind verpflichtet, sich gegenseitig zu respektieren und kameradschaftlich miteinander umzugehen.

Die jeweils gültigen Bestimmungen des Europäischen Tierschutzgesetzes sind zu beachten.

§ 17

Alle von der EGCA erlassenen Regeln und Anordnungen sind stets zu befolgen. Zucht- und Ausstellungsrichtlinien in der jeweiligen Fassung, sind Bestandteil der Satzung. Abweichungen sind nur dann möglich, wenn die eigene Vereinssatzung nicht im groben Gegensatz zu Regelungen der EGCA steht.

§ 18

Mitglieder aller EGCA Vereine erhalten bei Besuch von Ausstellungen eines anderen EGCA Vereins eine Ermäßigung von 10 % auf den Grundpreis.

§ 19

Die EGCA löst sich auf, wenn ihr weniger als drei EGCA – Mitglieder angehören.

§ 20

Die Delegiertenversammlung findet alle fünf Jahre statt. Die Kosten die durch die Teilnahme an der Delegiertenversammlung anfallen, trägt das jeweilige EGCA Mitglied selbst.

Mögliche Kosten die durch die Delegiertenversammlung entstehen, werden anteilmäßig von den Mitgliedsvereinen übernommen.

Die Delegiertenversammlung wird schriftlich vom Präsidenten, bei dessen Verhinderung durch den Generalsekretär alle fünf Jahre unter Einhaltung einer Ladungsfrist von 30 Tagen einberufen. Mit der Einladung ist die Tagesordnung bekannt zu geben.

Auf Antrag hat der Vorstand wenn dieser von 35 % der Mitglieder schriftlich gestellt wird, eine außerordentliche Delegiertenversammlung einzuberufen.

Die Delegiertenversammlung ist unabhängig von der Anzahl der anwesenden Delegierten stets Beschlussfähig und entscheidet jeweils mit einfacher Mehrheit. Bei Pattsituationen hat der Geschäftsführende Präsident eine zusätzliche Stimme. Die Delegiertenversammlung hat folgende Aufgaben:

a.) Wahl des Vorstandes

b.) Entgegennahme des Fünfjahresberichtes des Vorstandes

c.) Die Entlastung des Vorstandes

d.) Satzungsänderung

Einer Satzungsänderung müssen mindestens 75 % der anwesenden Delegierten zustimmen.

§ 21

Die Verkehrssprache ist Deutsch und Englisch.

§ 22

Der Geschäftsführende Präsident wird ermächtigt, Passagen dieser Satzung bei Bedarf so zu ändern, dass einer Eintragung der Organisation ins Vereinsregister nichts im Wege steht.

01. Dezember 2001